Polina Schrott

Wissenswertes aus Osteopathie & Naturheilkunde

Zahlt meine Krankenkasse Osteopathie?

Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich mittlerweile an den Kosten für Osteopathie. Umfang und Bedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Anbieter und Tarif.

So läuft die Kostenübernahme ab

In der Regel bezahlen Sie den Termin zunächst selbst und erhalten anschließend eine Rechnung. Diese kann bei der jeweiligen Krankenkasse eingereicht werden. Je nach Tarif wird ein Teil der Kosten übernommen.

Teilweise ist dafür eine ärztliche Empfehlung oder Verordnung erforderlich.

Beispiele für Zuschüsse gesetzlicher Krankenkassen

Techniker Krankenkasse (TK)

Bis zu 3 Behandlungen pro Kalenderjahr mit jeweils bis zu 40 €.

Maximal 120 € pro Jahr

DAK-Gesundheit

Bis zu 3 Behandlungen pro Kalenderjahr mit jeweils bis zu 40 €.

Maximal 120 € pro Jahr

Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK)

Bis zu 6 Behandlungen pro Kalenderjahr mit jeweils 30 €.

Maximal 180 € pro Jahr

AOK

Die Leistungen unterscheiden sich je nach regionaler AOK. Häufig erfolgt die Unterstützung über Gesundheitskonten oder besondere Zusatzleistungen.

BARMER

Je nach Tarif oder Bonusprogramm kann eine Beteiligung an den Kosten möglich sein.

Betriebskrankenkassen (BKK)

Viele Betriebskrankenkassen unterstützen Osteopathie im Rahmen freiwilliger Satzungsleistungen.

Beispiele:

  • pronova BKK: bis zu 4 Behandlungen mit jeweils bis zu 40 €
  • R+V BKK: bis zu 3 Behandlungen mit jeweils bis zu 40 €
  • Salus BKK: bis zu 360 € jährlich
  • Mobil Krankenkasse: bis zu 180 € jährlich

Welche Nachweise können erforderlich sein?

Je nach Anbieter können unterschiedliche Anforderungen gelten:

  • ärztliche Empfehlung oder Verordnung
  • Behandlung durch eine qualifizierte Osteopathin oder einen qualifizierten Osteopathen
  • Nachweis einer anerkannten Ausbildung
  • Einreichung der Rechnung

Mehr über mein osteopathisches Angebot in Augsburg erfahren Sie auf meiner Seite Osteopathie.

Hinweis: Zuschüsse und Voraussetzungen können sich ändern. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die aktuell geltenden Leistungen.

Viele Beschwerden lassen sich osteopathisch begleiten. Informationen zu meinem Behandlungsansatz und den Einsatzmöglichkeiten der Osteopathie finden Sie auf meiner Seite Osteopathie in Augsburg.

Viele Menschen fragen sich vor dem ersten Termin, was sie bei einer osteopathischen Behandlung erwartet. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in den Ablauf von der Anamnese bis zur Behandlung.

Nach vielen Jahren im Gesundheitswesen, unter anderem als Fachkrankenschwester an einer Universitätsklinik, leitende Krankenschwester und Pflegedienstleitung, habe ich in der Osteopathie eine Form des Arbeitens gefunden, die meinem Verständnis von Gesundheit entspricht: den Menschen nicht isoliert auf einzelne Symptome zu reduzieren, sondern ihn in seiner Gesamtheit zu betrachten.

Das erste Gespräch

Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese. Dabei sprechen wir über die aktuelle Situation, die gesundheitliche Vorgeschichte sowie mögliche Einflussfaktoren.

Auch frühere Verletzungen, Operationen oder Erkrankungen können wichtige Hinweise liefern und helfen dabei, ein umfassendes Bild zu erhalten.

Die Untersuchung

Im Anschluss erfolgt die Untersuchung mit den Händen. Dabei werden Beweglichkeit, Gewebespannungen und funktionelle Abläufe verschiedener Körperregionen beurteilt.

Da viele Strukturen miteinander in Verbindung stehen, richtet sich der Blick nicht nur auf den Bereich, in dem die Beschwerden auftreten. Vielmehr werden mögliche Wechselwirkungen im gesamten Organismus berücksichtigt.

Die Behandlung

Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse erfolgt die Behandlung mit gezielten manuellen Techniken. Ziel ist es, Beweglichkeit zu fördern, Spannungen zu reduzieren und die natürlichen Regulationsprozesse des Organismus zu unterstützen.

Die Vorgehensweise wird dabei an die jeweilige Situation angepasst. Ich arbeite ausschließlich mit den Händen und lege großen Wert auf Präzision, Sorgfalt und ein achtsames Vorgehen.

Wann kann Osteopathie sinnvoll sein?

Häufig suchen Patientinnen und Patienten Unterstützung bei:

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Schulter- und Gelenkbeschwerden
  • Spannungskopfschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Beschwerden nach Verletzungen oder Operationen


Auch Kinder und Jugendliche können osteopathisch untersucht und behandelt werden. 

Viele Beschwerden lassen sich osteopathisch begleiten. Informationen zu meinem Behandlungsansatz und den Einsatzmöglichkeiten der Osteopathie finden Sie auf meiner Seite Osteopathie in Augsburg.

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Sie können plötzlich auftreten oder sich über längere Zeit entwickeln und den Alltag deutlich beeinträchtigen.

Viele Betroffene wünschen sich nicht nur eine Linderung der Schmerzen, sondern auch ein besseres Verständnis dafür, welche Faktoren zu den Beschwerden beitragen.

Mögliche Ursachen von Rückenschmerzen

Nicht immer liegt die Ursache dort, wo die Schmerzen spürbar sind. Neben Muskeln, Gelenken und der Wirbelsäule können auch Faszien, Narben, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel oder einseitige Belastungen eine Rolle spielen.

Da zahlreiche Strukturen miteinander verbunden sind, lohnt sich oft ein Blick über die schmerzende Region hinaus.

Der osteopathische Ansatz

Die Osteopathie betrachtet den Menschen als funktionelle Einheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Bewegungseinschränkungen oder Spannungsmuster die natürliche Funktion des Körpers beeinträchtigen.

Deshalb beschränkt sich die Untersuchung nicht ausschließlich auf den Rücken. Auch andere Körperbereiche werden einbezogen, wenn sie mit den Beschwerden in Zusammenhang stehen könnten.

Untersuchung und Behandlung

Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Anamnese. Dabei werden die aktuelle Situation, die gesundheitliche Vorgeschichte und mögliche Einflussfaktoren besprochen.

Anschließend werden Beweglichkeit, Gewebespannungen und funktionelle Zusammenhänge mit den Händen untersucht. Auf dieser Grundlage erfolgt die Behandlung mit osteopathischen Techniken, die darauf abzielen, Beweglichkeit zu fördern und Spannungen zu reduzieren.

Kann Osteopathie bei Rückenschmerzen helfen?

Studien zeigen, dass osteopathische Behandlungen bei unspezifischen Rückenschmerzen zu einer Verringerung der Schmerzen und zu einer Verbesserung der körperlichen Funktion beitragen können. Untersucht wurden dabei sowohl akute als auch chronische Beschwerden sowie Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft.

Ob eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein kann, hängt jedoch immer von der individuellen Situation ab.

Wichtig ist außerdem: Bei starken neurologischen Ausfällen, Lähmungen, schweren Verletzungen oder anderen Warnzeichen sollte zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Osteopathie bei Rückenschmerzen in Augsburg

In meiner Praxis in der Stettenstraße in Augsburg behandle ich Erwachsene, Kinder und Jugendliche osteopathisch. Gerne informiere ich Sie in einem persönlichen Gespräch darüber, ob Osteopathie bei Ihren Beschwerden sinnvoll sein kann.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Seite Osteopathie in Augsburg.

Ihre Praxis für Osteopathie in Augsburg

Meine Praxis befindet sich in der Stettenstraße 28 in der Augsburger Innenstadt, nur wenige Gehminuten vom Königsplatz entfernt.

Die Praxis ist barrierefrei und sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto bequem erreichbar. Die Straßenbahnhaltestelle Frohsinnstraße der Linie 1 befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Ich freue mich darauf, Sie in meiner Praxis für Osteopathie in Augsburg persönlich kennenzulernen.