Polina Schrott

Wiederkehrende Beschwerden: Was kann Osteopathie verändern?

„Es wird besser, aber nach einiger Zeit kommt es wieder.“

Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder. Menschen kommen mit Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen, Kieferproblemen oder anderen Beschwerden, die sie schon länger begleiten.

Manchmal wurde bereits einiges ausprobiert. Eine Behandlung hat geholfen, aber nach einiger Zeit sind die Beschwerden wieder aufgetreten.

Dann stellt sich die Frage: Warum eigentlich?

Nicht nur dort hinschauen, wo es wehtut

Bei einer osteopathischen Behandlung interessiert mich nicht nur die Stelle, an der Beschwerden auftreten. Ich möchte auch verstehen, wie sie entstanden sind und was sich seit ihrem Beginn verändert hat.

Gab es eine Verletzung oder Operation? Gibt es besondere Belastungen im Alltag oder Beruf? Hat sich die Beweglichkeit verändert? Solche Informationen können wichtige Hinweise geben.

Deshalb steht am Anfang eine ausführliche Anamnese. Anschließend untersuche ich den Körper mit den Händen und achte unter anderem auf Beweglichkeit, Spannungen und funktionelle Zusammenhänge.

Denn der Körper funktioniert nicht in einzelnen, voneinander unabhängigen Bereichen.

Wenn der Körper immer wieder an dieselbe Grenze kommt

Nicht jede wiederkehrende Beschwerde hat automatisch dieselbe Ursache. Manchmal gibt es jedoch Faktoren, die den Körper immer wieder belasten.

Genau hier kann der osteopathische Blick interessant sein.

Ich versuche nicht, jedem Schmerz eine verborgene Ursache zuzuordnen. Vielmehr geht es darum, herauszufinden, was bei dem jeweiligen Menschen auffällig ist und welche Behandlung daraus sinnvoll abgeleitet werden kann.

Das kann bei zwei Menschen mit ähnlichen Beschwerden durchaus unterschiedlich aussehen.

Was Sie selbst tun können

Eine osteopathische Behandlung endet für mich nicht unbedingt mit dem Verlassen der Praxis. Wenn ich es für sinnvoll halte, zeige ich meinen Patientinnen und Patienten einfache Übungen, die sie zu Hause durchführen können.

Dabei geht es nicht um ein umfangreiches Trainingsprogramm. Oft sind es wenige, gezielt ausgewählte Übungen, die zur jeweiligen Situation passen und dabei helfen können, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung im Alltag zu unterstützen.

Meine Erfahrung aus der Tätigkeit als Personal Trainerin kommt mir dabei bis heute zugute. Ich weiß, wie wichtig es ist, Übungen verständlich zu erklären und so auszuwählen, dass sie sich auch tatsächlich in den Alltag integrieren lassen.

Warum Menschen zu mir kommen

Viele meiner Patientinnen und Patienten wünschen sich nicht einfach eine weitere Behandlung der schmerzenden Stelle. Sie möchten verstehen, warum bestimmte Beschwerden immer wieder auftreten und ob es einen anderen Ansatz geben kann.

Das ist für mich einer der besonderen Aspekte der Osteopathie: genau hinzusehen, zuzuhören und den Menschen nicht auf ein einzelnes Symptom zu reduzieren.

Osteopathie ersetzt keine notwendige ärztliche Untersuchung oder Behandlung. Bei neuen, starken oder unklaren Beschwerden sollte zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Über mich

Ich bin Polina Schrott, Osteopathin (D.O. VFO), Heilpraktikerin und Diplom-Pflegewirtin (FH). Nach vielen Jahren im klinischen Gesundheitswesen arbeite ich heute in meiner Praxis in Augsburg mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.

Meine medizinische Erfahrung und die osteopathische Ausbildung verbinden sich dabei zu einer Arbeitsweise, bei der genaues Zuhören, eine fundierte Untersuchung und eine auf den Menschen abgestimmte Behandlung im Mittelpunkt stehen.

Mehr über meine Osteopathie in Augsburg

Wenn Sie mehr über meine Arbeitsweise und die osteopathische Behandlung erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen:

Osteopathie in Augsburg bei Polina Schrott