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Die PRP-Therapie (Vampirlifting oder Eigenblutplasmatherapie)

1. PRP-Therapie und ihre Vorteile

PRP ist die Abkürzung von platelet rich plasma, also thrombozytenreiches Plasma.
Im Bereich der medizinischen Ästhetik findet PRP durch seinen einzigartigen Wirkmechanismus immer mehr Gefallen und dient der Regeneration der Haut. PRP kann Falten mindern, seine feste Form kann als Filler Volumendefizite ausgleichen.
Der Thrombozyt ist der Hauptakteur in dieser Therapie und wird bei jeder Art von Verletzung aktiviert. Durch physiologische oder auch künstlich hervorgerufene Thrombozytenaktivation werden die Wachstumsfaktoren freigesetzt.
Die Wachstumsfaktoren stimulieren Fibroblasten sich zu teilen und zu migrieren. Das wiederum regt die Produktion von Kollagen und Elastin an. Diese sind dafür verantwortlich, neues Gewebe aufzubauen und Defekte aufzufüllen.

Vorteile PRP

  • Kein Einsatz von Fremdsubstanzen
  • Jeder Patient verfügt über dieses „Reparatursystem“
  • Sicher, komplikationsarm
  • Wirkt aufbauend
  • Ist eine grundlegende Behandlung

2. PRP und seine Einsatzmöglichkeiten

Nicht nur im Bereich der Ästhetik findet die PRP –Therapie ihren Einsatz, sondern in vielen anderen Bereichen wie z. B.:

  • In der Orthopädie zur Stärkung aller Gewebszellen (Knochen, Knorpel, Sehnen, Muskeln)
  • Beschleunigung der Regeneration/Heilung
  • Schmerzreduktion
  • Viel kürzere Rehabilitationsphase
  • Bei Haarausfall (siehe unter Aktuelles)
  • In der Dermatologie, z. B. bei Psoriasis, Kontaktdermatitis

3. Behandlungsablauf und Kosten:

  • Blutabnahme
  • Zentrifugation des Blutes
  • Injektionen des gewonnenen Plasmas auf die zu behandelten Stellen

Die Behandlung dauer ca 1,5 Stunden

Kosten:

Gesicht 160,- €
Haarausfallprophylaxe 160,- Euro (siehe unter Aktuelles)
Dekollete 160,- Euro
Hände bds. 160,- Euro

Verhaltensregeln für den Patienten vor der Behandlung:

  • Am Vorabend keine fetthaltige Nahrungsaufnahme
  • Nüchternheit – 3h vor Behandlung
  • Aspirin, hoch dosierte Enzympräparate und ähnlich blut- verdünnende Medikamente müssen drei Tage vor der Behandlung abgesetzt werden
  • Nicht Rauchen, kein Alkohol
  • Kein Stress
  • Wenn möglich – Labor: Blutbild und Gerinnung (nicht älter als 3 Monate vor der Behandlung)

Verhaltensregeln für den Patienten nach der Behandlung

  • Ruhe in den ersten 24h
  • Die behandelte Körperregionen nicht stark belasten, keine physikalischen Maßnahmen, Sauna, Baden, Wärme 3-4 Tage nach der Behandlung
  • Nicht Rauchen, kein Alkohol
  • Kein Stress
  • Bei Schmerzen – lokale Kühlung 1-2 Tage, Einnahme von Schmerzmittel.

Kontraindikationen

  • AIDS
  • Hepatitis A, B,C,D
  • Krebskrankheit
  • Psychische Erkrankungen
  • Allergie auf Antikoagulantia
  • Systemische Blutkrankheiten
  • Fieber unklare Genese
  • Schwangerschaft